Käferschnecke
| Lateinisch: | Polyplacophora |
| Deutsch: | Käferschnecke |
| Vorkommen: | wahrscheinlich Indopazifik |
| Temperatur: | 24°C – 27°C |
| Futter: | Algen, pflanzl. und tierischer Aufwuchs |
| Anzahl: | Bisher 3 entdeckt |
| Im Riff seit: | 22. März 08 |
Diese Käferschnecke habe ich mit dem Lebenden Gestein ins Riff gebracht und die erste beim Umstellen eines kleinen Steins auf dessen Unterseite entdeckt.
Das Hauptkennzeichen der Käferschnecke ist ihre Schale, die aus acht Einzelplatten besteht und die Oberseite des Tieres bedeckt. Die charakteristischen Schalenplatten sind untereinander beweglich verbunden und in ihrer Gesamtheit von einem Gürtel (Perinotum) eingefasst. Im Gürtel sind Kalknadeln, Kalkschüppchen oder Kalkkörperchen eingelagert. Die Platten bedecken den Kopf und den nur durch eine Furche vom Kopf abgesetzten Kriechfuß der Tiere. Eine Mantelrinne mit bis zu 88 Kiemenpaaren umgibt den Kopf und den Fuß.
Die meisten Käferschnecken sind getrenntgeschlechtlich und die Gameten (Spermien und Eier) werden einfach in das Wasser abgegeben. Nur bei wenigen Arten findet eine innere Befruchtung statt. Einige Arten betreiben sogar eine primitive Form der Brutpflege in ihrer Mantelrinne.